Der Wiedehopf ist sowas wie mein „Spirit Bird“ – seitdem ich erfahren habe, dass es ihn gibt, ist er sowas wie mein Sehnsuchtsvogel und mein Wunschfotomotiv geworden. Bei meinen sommerlichen Streifzügen durch die Natur begegnen mir relativ regelmäßig Wiedehopfe. Sie scheinen sich im Naturpark Dahme-Heideseen wohlzufühlen und das freut mich total, denn jede Begegnung mit ihnen zaubert mir ein freudiges Kribbeln in den Bauch.
Meine erste Bruthöhle fand ich durch einen Zufall im Jahr 2022. Die Höhle war hoch in einem Baum und die dort entstandenen Fotos sind, aus heutiger Betrachtung, nicht besonders vorzeigbar – damals waren sie aber ein großer Erfolg und eine riesige Freude für mich. Im nächsten Jahr wurde ich enttäuscht, denn die Höhle wurde von Staren bezogen. Ganze zwei Jahre musste ich warten, bis ich mal wieder einen Wiedehopf fotografieren durfte. Ich stolperte geradezu über die Höhle, die sich in einem umgestürzten Baum an einem Feldweg befand. Ich machte dort großartige Bilder von diesem wunderschönen Vogel, da ich ihm auf Augenhöhe begegnen konnte. Im nächsten Jahr bezogen die Vögel die Höhle dann wieder und auch im Jahr darauf kamen sie zurück. Alles in allem habe ich sicher 100 Stunden mit den Vögeln verbracht, tausende Bilder gemacht und bin wirklich froh, dass mir das so möglich war. Natürlich sitze ich immer gut getarnt und mit geräuschloser Kamera bei diesen seltenen und scheuen Vögeln, damit ich sie nicht bei ihrem Brutgeschehen störe.
Hier sind meine liebsten Bilder der letzten Jahre:















